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Herrman eröffnet Onlineanzeige

Onlineanzeige in Bayern bei der Polizei ab sofort möglich

DeHerrman eröffnet Onlineanzeiger bayrische Innenminister Herrmann hat am 23.02. die Möglichkeit der Onlineanzeige in Bayern auf den Seiten der Polizei unter http://anzeige.polizei.bayern.de freigeschalten. Bürger können nun bequem von Zuhause aus Straftaten anzeigen – zumindest während des einjährigen Testbetriebes. Zudem sind Anzeigen nur auf einige wenige Straftaten der Kleinstkriminalität beschränkt, wie aus der offiziellen Pressemitteilung des Innenministeriums herauszulesen ist.

Mitteilen kann man Kleinkriminalität:

  • Betrug mittels Online-Auktion,
  • Fahrraddiebstahl, Fahrradunterschlagung, Sachbeschädigung an einem Fahrrad,
  • Diebstahl von Teilen an einem Fahrzeug, Diebstahl von Gegenständen aus einem unversperrten Kraftfahrzeug und Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug.

Warum eine Beschränkung erfolgt, ist für mich wenig nachvollziehbar. Denn dass bei Anfangsverdacht sowieso noch Nachermittlungen und Befragungen notwendig werden, versteht sich von selbst. Dabei zeigen sich bereits jetzt erheblich Designfehler. Weder kann das Formular einer Postleitzahl eine Polizeidienststelle zuordnen noch versteht man die Abkürzung „Str.“ statt Straße, wie ein beispielshafter (unvollendeter) Test meinerseits verdeutlicht hat. Ob Anzeigen anonym möglich sind kann ich nicht sagen, so weit wollte ich das Formular nicht durchforsten. Aber das wäre ein Tabubruch, der dem Berufsdenunziantentum vorschub leisten würde.

Was haltet Ihr von Onlineanzeigen? Eure Meinung gebt im Vote kund!

 

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Start date 07-02-2018 13:52:17
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Die Originalpressemitteilung im Volltext

(Quelle):

+++ Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger in Fällen der ‚Kleinkriminalität‘ bei der Bayerischen Polizei ‚online‘ eine Anzeige erstatten. Die entsprechende Internetanwendung unter www.polizei.bayern.de hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmannfreigeschaltet. „Ab jetzt können Sie Ihre Anzeige per Mausklick erstatten, mit Ihrem Computer von Zuhause aus oder unterwegs mit Ihrem Tablet oder Smartphone“, erklärte der Minister den neuen bürgerfreundlichen Service. „Wir starten die Anzeigeerstattung Online zunächst aber nur für einfach gelagerte Sachverhalte.“ Hierzu gehören nach Herrmanns Worten Online-Auktionsbetrugsdelikte, Sachbeschädigung, Diebstahl und Unterschlagung von Fahrrädern sowie Sachbeschädigung von Kfz, Diebstahl von Teilen eines Kfz und Diebstahl von Gegenständen aus einem Kfz. „Wir werden die ‚Anzeigeerstattung Online‘ rund ein Jahr umfassend testen und dabei die Erfahrungen unserer Dienststellen sammeln“, kündigte Herrmann an. „Danach werden wir entscheiden, wie wir mit der neuen Anzeigemöglichkeit weiter umgehen und ob wir unser Angebot auf andere geeignete Deliktsbereiche ausweiten.“ +++

Der bayerische Innenminister wies ausdrücklich darauf hin, dass eine Anzeige über das Internet kein Ersatz für den polizeilichen Notruf ist: „In Notfällen wählen Sie bitte weiterhin die ‚110‘. Unter dieser Nummer ist die Polizei rund um die Uhr erreichbar und leistet unverzüglich Unterstützung und Hilfe.“ (…)  Trotz einer online erstatteten Anzeige könne im Einzelfall auch ein persönliches Gespräch zwischen Polizei und Anzeigeerstatter notwendig werden, beispielsweise wenn in der Anzeige ein Tatverdächtiger benannt wird. Dann werden weitere Fakten zum Sachverhalt, zum Anzeigeerstatter und zur tatverdächtigen Person erhoben. Erst dann kann die Polizei Eingriffsmaßnahmen wie beispielsweise Wohnungsdurchsuchungen oder Festnahmen treffen. Herrmann bezeichnete die Online-Anzeigeerstattung als ‚Win-Win-Situation‘ „Geschädigte können schnell und unabhängig von Ort und Zeit online ihre Anzeige erstatten. Außerdem erhalten unsere Polizeidienststellen dank des detaillierten Erfassungsprogramms strukturierte Daten, die zeitintensive Nachermittlungen minimieren können.“

Wie Herrmann erläuterte, wird der Anzeigeerstatter schrittweise durch die Anwendung geführt, um alle für die polizeilichen Ermittlungen notwendigen Informationen zu erheben. Dabei werden zahlreiche hinterlegte Daten in Form von Drop-down-Menüs zur Auswahl angeboten. Ergänzend können Dokumente und Bilder wie beispielsweise Kaufverträge oder ein Bild des beschädigten Pkw hochgeladen werden. „Wir haben großen Wert auf die Benutzerfreundlichkeit unserer Online-Anwendung gelegt“, betonte Herrmann. Beispielsweise kann die Eingabe der Anzeigedaten jederzeit unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. (…)

Polizei sucht hochschwangere Miriam B.

 

Die Polizei Bad Münder sucht gerade Miriam B., hier bei einem Auftritt bei WakeNews am 31.07.2016,

Sie ist hochschwanger und seit dem 10.10. terminlich überfällig. Sie hat nach unseren Informationen bis zuletzt Drogen und hochprozentigen Alkohol konsumiert so dass mit Komplikationen bei der Geburt zu rechnen sein wird. Helft dem Kind, nicht einer Mutter die behauptet (!) vom Jugendamt verfolgt zu werden. Das ungeborene Kind hat eine Chance verdient.

Hinweise an Polizei Bad Münder tel.: 05042 93310