Polizei sucht hochschwangere Miriam B.

 

Die Polizei Bad Münder sucht gerade Miriam B., hier bei einem Auftritt bei WakeNews am 31.07.2016,

Sie ist hochschwanger und seit dem 10.10. terminlich überfällig. Sie hat nach unseren Informationen bis zuletzt Drogen und hochprozentigen Alkohol konsumiert so dass mit Komplikationen bei der Geburt zu rechnen sein wird. Helft dem Kind, nicht einer Mutter die behauptet (!) vom Jugendamt verfolgt zu werden. Das ungeborene Kind hat eine Chance verdient.

Hinweise an Polizei Bad Münder tel.: 05042 93310

 

4 Kommentare
  1. Alva
    Alva says:

    Unverständlich, dass nach anfänglichem Engagement der Vereinigung gegen Ungerechtigkeiten Ihre Aktivitäten darin bestehen, für die Polizei, wie Sie angeben, einen Fahndungsaufruf zu formulieren.

    Wer wie diese Mutter in Schwierigkeiten geraten ist, – und allein stehende Mütter geraten fast zwangsläufig in Schwierigkeiten -, dem spielt das Jugendamt das vor, was Frau B. hier beschreibt: Wir helfen, wir unterstützen, wir sind barmherzig, christlich, tolerant etc. und dann fordert dieses Amt von der betroffenen Mutter nur, ohne wirkungsvoll oder nachhaltig zu helfen.
    Dabei ist eines immer gewiss: Das Amt mit seinem Familiengericht nimmt die Kinder weg unter dem Vorwand, das Kindeswohl gebiete das.

    Kinder sind Menschen und haben Rechte, ja. Aber auch Mütter sind Menschen, haben Rechte, müssen zuerst selbst bestehen, damit Kinder geboren werden und überleben können.

    Diese Mutter will das Kind, das in diesen Tagen geboren wird, nicht auch noch weggenommen bekommen,
    indem man sich auch noch auf ihr „Verschulden“ auf ihr Versagen beruft.
    Ist es nicht ein Armutszeugnis für eine Verwaltung, die Hilfsorganisationen, die Menschengemeinschaft, die Familie der Frau, diese öffentlich als üble Frau und Mutter darzustellen anstatt erst mal selbstlos zu helfen?

    Ich halte es für unverantwortlich, die Mutter öffentlich der Drogen- und sontigen Sucht zu bezichtigen.
    Wo bleiben die Persönlichkeitsrechte und der Datenschutz dabei?

    Denn all die Enttäuschten, die Helfer, die auch nicht selbstlos, wie es scheint, dieser Mutter Hilfe angeboten oder gewährt haben, sollten bedenken: Falls es zutrifft, dass diese Mutter zu Drogen und Alkohol greift:
    Suchtkranke Menschen sind immer wieder dem Stigma des Verlierers ausgesetzt. Anstatt ihnen mit Misstrauen, ständigen Forderungen und Ausgrenzung zu begegnen, verdienen sie unsere Unterstützung und Mitgefühl. Süchtige Menschen sind in vielen Fällen einem enormen Leidensdruck ausgesetzt, den man hier annehmen muss. Keinem Tier nimmt man so einfach die Kinder weg, während eine Mutter das reaktionslos erdulden muss? Oft fehlt es den abhängigen Menschen nicht an der Willenskraft, die Sucht zu bekämpfen. Doch das durch die genetische Disposition und das sich ständig verschlechternde Umfeld der Betroffenen verstärkte Verlangen ist vielmals stärker als die Fähigkeit des einzelnen Individuums, die Sucht selber zu überwinden.

    Herr Langhans, Sie sagen, dass dieses Kind „eine Chance“ haben sollte dadurch, dass es vom
    Jugendamt „betreut“ wird. So einfach, mit dem Hinweis auf das Kindeswohl, das Sie anderswo als gar nicht klar definiert darstellen, gaukeln Sie vor, dass die „Fachleute“ die Mutter zu Recht verurteilen und es richtig sei, ihr das Kind wegzunehmen, Sie dafür einspannen, nach ihr zu fahnden.

    Wo ist der Unterschied zwischen z.B. einem Anwalt, der gerne mal ein Glas Rotwein genießt und einer Mutter in diesem Falle? Fragen Sie mal in Ihrer Bekanntschaft, welche der Mütter völlig auf Alkohol oder Zigaretten in der Schwangerschaft verzichtet? Es sind sehr, sehr wenige.

    Es gibt aber auch noch den zukünftigen Vater, der nicht aus der Betrachtung gelassen werden darf. Hat der evtl. vorgeburtlich die Vaterschaft anerkannt, gibt es keine Übereinkunft, ob das kommende Kind bei ihm anstatt bei Pflegeeltern oder einem Heim aufwachsen kann?
    Sie wissen angeblich so viel über die Mutter, nicht aber den Vater? Der wird aber nicht bloß gestellt und öffentlich gemacht?

    Sie fordern Hingebung an die Entscheidungen der Verwaltung Jugendamt, obwohl dort die Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sitzen, die anderes zu tun hätten, als Verwaltungsarbeit zu verrichten, sich aber heuchlerisch als vertrauenswürdige Helfer- und Schutzstelle – auch von Ihnen, der das System sonst mit Recht kritisiert, darstellen lassen.

    Ist es wirklich so, wie Sie Glauben machen wollen, dass dieses Kind „eine Chance“ braucht, dergestalt,
    dass es der Mutter nach der Geburt (das ist eine Leistung, eine weitere Zuwendung an das Ungeborene, das ihm erst zu einen wirklichen Leben verhilft) genommen wird, um fremdbetreut zu werden?

    Diese Mutter hat schon zwei Kindern das Leben „geschenkt“, dann strauchelte sie, bat um Hilfe,
    die sie anscheinend nicht bekam. Man drängte sie zur Unterschrift für eine kurzfristige Unterbringung,
    so dass sie der Kinder wegen einwilligte. Was tat „das Amt“ inzwischen?
    Half es ihr? Nein, das Jugendamt sagt, dass es kein Wohnungsamt sei. Richtig. Inzwischen bemühte sich die Mutter nach ihren Kräften und Möglichkeiten, ihre Situation zu verbessern. Da ist ein Versagen in unserer Gesellschaft schon vorprogrammiert.
    Dieses Versagen kann man der Mutter dann vorhalten und tut es auch ausgiebigst.
    Sie flüchtet vielleicht – räumlich oder evtl. auch in den Rausch. Das ist schädlich für das werdende Leben, ja, aber es ist auch schädlich für das Kind im Mutterleib, dass die Mutter traurig ist, Ängste hat, hoffnungslos ist, sich nicht richtig ernährt, etc. etc.

    Viele Menschen auf der Welt ernähren sich nicht richtig – nicht nur, weil sie es so wollen, nein, sie erhalten die übelsten, verseuchten Lebensmittel, die sie nur erwerben können, wenn sie das Geld dafür haben.
    Und der Staat verdient an Drogen und Alkohol, begünstigt den Vertrieb. Hält man es ihm vor, nimmt man ihn in Haftung dafür? Nein. Aber eine Mutter hat für alles gerade zu stehen?

    Da schreit niemand, dass die werdenden Kinder vorgeschädigt zur Welt kommen, dann durch’s System geschleust werden, um dann im Jobcenter zu endigen.
    Wie viele Heimkinder landen denn dort, wo sie alle „Wohltaten“ des Staates zuvor erleben durften, jedoch keine Familie?
    Und ja, das Elternrecht ist ein fremdnütziges Recht. Das heißt aber nicht, dass man eine Mutter fangen muss, damit sie im Mutter-Kind-Heim, einer Filiale des Jugendamtes, gebärt und ihr dann das Kind wegnimmt, wenn es dem Jugendamt an der Zeit erscheint.

    Es gibt nach meiner Meinung auch hier in diesem Falle keinen Grund, für den Bestand eines Jugendamtes mit seinem unglückbringenden und familienvernichtenden System zu werben und Polizeiarbeit „freiwillig“ zu leisten.
    Bleibt leider nur zu hoffen, dass die Mutter Beistand bei all dem findet, was sie erwartet. Dann hat das Kind nach seiner Geburt automatisch erst einmal die Chance weiterzuleben.

    Antworten
      • Alva
        Alva says:

        Warum sollte das Kind bei der Mutter keine „Lebenschance“ haben? Immerhin haben es bei dieser Mutter schon zwei Kinder „aus den Windeln“ geschafft, oder?

        Herr Langhans, es ist auch eine Frage der Glaubwürdigkeit, wenn Sie einerseits das Jugendamt kritisieren und es andererseits pauschal – und gegen jede Erfahrung – als „Lebens-Chancen-Geber“ darstellen. Denken Sie mal an die Kinder von Frau K.

        Eventuell sind jetzt die Helfer, die oftmals selbst viel zu wenig wissen (da sind z.B. juristische Kenntnisse nicht das, was gebraucht würde – wie Sie aus Ihrer Praxis wissen) einfach nur persönlich beleidigt, dass die Mutter andere Vorstellungen von Hilfe hat?
        Wissen Sie eigentlich, was es heißt, in ein „Mutter-Kind-Heim“ zu gehen und dabei doch zu wissen, dass einem dort nach der Geburt das Kind einfach abgenommen wird?
        Nein. Die Gefühle kann generell niemand nachempfinden. Und auch in dieser Situation sind die meisten noch nicht gewesen.
        Trotzdem haben sie ein sicheres Urteil, was diese Frau betrifft?

        Nach Ihrer Interpretation führt dieses elterliche Versagen also dazu, dass der Staat zu Recht den Eltern die Kinder nimmt.
        Dabei bedenken Sie jedoch nicht, dass dieser sog. Sozialstaat gem. Grundgesetz die Daseinsfürsorge für seine Bürger zu übernehmen hat.
        Die Leistungen hat man jedoch so weit zurückgefahren, dass für eine wohnungslose Mutter nur noch eine Obdachlosenschlafplatz vorgesehen ist, nicht jedoch eine Sozialwohnung, in der sie ihre Kinder großziehen könnte.
        Sie sehen – Armut allein ist dann der Grund, den Eltern das Grundrecht auf Erziehung und Pflege der eigenen Kinder abzusprechen und die Mehrheit der Gesellschaft sagt, das ist richtig.
        Aber diese Sichtweise ist nicht richtig.

        Hätten Sie nicht in der Community dazu aufrufen können, realistisch zu helfen, indem man der werdenden Mutter erst einmal eine Wohnung sicher zur Verfügung stellt?
        Bei Bekannten unterkommen bedeutet nämlich nicht, eine Wohnung zu haben.

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